Josef Weiser
Gemeinderat der Stadt Salzburg

"Back to Black" Jugendkampagne vorgestellt

22.01.2009, Josef Weiser

Bei den kommenden Landtags-, Gemeinderats- und Bürgermeisterdirektwahlen werden in Salzburg erstmals auch die 16-Jährigen zu den Urnen gebeten. Die Junge ÖVP Stadt Salzburg wird sich speziell um diese Gruppe kümmern und startet eine eigene Jugendkampagne:

„Im Mittelpunkt stehen Information und Aufklärung. Im Gegensatz zu Herrn Steidl, dem Klubobmann der SPÖ, erachten wir das Wählen mit 16 als keinen Fehler und wir erachten auch das Wahlverhalten der Jungen nicht als Fehler. Es ist unerträglich arrogant zu sagen, dass die Jungen bei der letzten Nationalratswahl „falsch“ gewählt hätten und eigentlich zu dumm dafür seien“, so die Jugendkandidaten der ÖVP für den Salzburger Gemeinderat Marlene Wörndl, Josef Weiser und Mag. Karoline Makowitz.

Ein Angebot für die Jugend: „3-u-30“

Die Jugend brauche schlicht und ergreifend ein attraktives Angebot von den Parteien und eine ausreichende Vertretung: „Wir sind daher sehr froh, dass sich die ÖVP Stadt Salzburg bewusst entschieden hat, 3 KandidatInnen unter 30 Jahren an wählbarer Stelle zu reihen. Das hat es in der ÖVP Stadt Salzburg noch nie gegeben. Das Signal an die Jugendlichen ist klar: in der ÖVP seid Ihr mit starker Stimme vertreten. Unsere Zauberformel lautet: 3-u-30“, so die Gemeinderatskandidatin Marlene Wörndl, Jahrgang 1984 – Listenplatz 9.

„Wir werden in den nächsten Tagen und Wochen das Gespräch mit den jungen Salzburgerinnen und Salzburgern intensiv suchen. Ich verstehe mich als Ansprechpartner für jene jungen Menschen in der Stadt, die bereits voll im Berufsleben stehen, Marlene Wörndl wird sich speziell um die Studierenden und SchülerInnen kümmern und Josef Weiser wird sein Ohr bei den Jugendlichen in der Lehre sowie im Handwerk haben. Auch räumlich sind wir gut verteilt: Ich bin für den Norden der Stadt, Josef für den Bereich rund um Gnigl und Schallmoos und Marlene für den Süden der Stadt zuständig. Mit Dr. Traudi Lackner (Altstadt) und Dr. Christoph Fuchs (Parsch) wird das junge Angebot der ÖVP ergänzt“, berichtet Karoline Makowitz, Jahrgang 1982 - Listenplatz 12.

Thema Integration offen ansprechen

Josef Weiser, Jahrgang 1979 – Listenplatz 10, erläutert die Themenschwerpunkte der JVP Stadt Salzburg: „Die Themen für die Jugend liegen klar auf der Hand: Sicherheit, Verkehr, Integration und Mitsprache. Wir – so glaube ich – haben dazu gute Konzepte im Wahlprogramm der ÖVP Stadt Salzburg erarbeitet. Dieses Programm wurde bereits an alle Salzburger Schulen versandt und wir werden uns gerne jeder Diskussion dazu stellen.“

Zwischen rot-grünen Multi-Kulti-Utopien und rechter Hetze

Die ÖVP Stadt Salzburg werde auch klar das Thema Integration ansprechen: „Wenig andere Teile der Bevölkerung sind derart von den Folgen der Migration betroffen wie die Unter-30-Jährigen. Von Kindergärten über Volks– Haupt- und Polytechnische Schulen, Gymnasien, Berufsschulen und Hochschulen. Durch eine verfehlte Integrationspolitik - entstanden auf dem Boden der rot-grünen Realitätsverweigerung - wurden und werden Probleme verschleppt, Missstände unter den Teppich gekehrt und Spätfolgen ignoriert. Ausgetragen werden diese Versäumnisse auf dem Rücken jener Generation, die in keine Entscheidung eingebunden wurde. Integration in unsere Gesellschaft muss unter den Vorzeichen der gewachsenen Kultur, unserer Geschichte, unseren Traditionen und unseren Werten erfolgen. Die ÖVP bekennt sich nicht nur zur christlich-sozialen Tradition unseres Landes, sondern will dieses Erfolgsmodell in der Gegenwart schützen und für die Zukunft bewahren. Genau so klar distanzieren wir uns von der rechten Hetze gegen Ausländer“, führt Josef Weiser aus.

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