JVP-El Habbassi: „Her mit Reformen – sofort!“

Junge ÖVP Salzburg (JVP) zeigt sich erfreut über den klaren Ausgang der Volksbefragung und die unerwartet hohe Wahlbeteiligung. Die JVP Salzburg fordert Minister Darabos und die gesamte Bundesregierung auf, nun endlich die dringend notwendige Reform des Grundwehrdienstes einzuleiten.

„Über 115.000 Salzburgerinnen und Salzburger haben sich klar für die Beibehaltung der Wehrpflicht ausgesprochen – das war die richtige Grundsatzentscheidung, darf aber auf keinen Fall als Zufriedenheit mit dem jetzigen System verstanden werden. Das zeigen auch die ersten Zahlen: 63 Prozent der 16-29-Jährigen haben gegen die Wehrpflicht gestimmt und zwar weil sie den jetzigen Grundwehrdienst ablehnen“, mahnt Asdin El Habbassi, Landesobmann der Jungen ÖVP Salzburg Reformen ein: „Der Grundwehrdienst in der jetzigen Form ist oftmals eine Zeitverschwendung und gehört dringend reformiert. Wir, von der Jungen ÖVP, haben die Reformanliegen aus junger Sicht klar formuliert und es gibt zahlreiche Konzepte die nur umgesetzt werden müssen. Wir fordern jetzt von Minister Darabos die seit Jahren versprochenen Reformen ein und appellieren auch an die Bundes-ÖVP die versprochenen Reformen nun  rasch umzusetzen.  Wir werden das genau verfolgen und jedenfalls keine Ruhe geben, solange diese Missstände nicht behoben sind.“

Die Grundvision der Jungen ÖVP ist ein sinnvoller Dienst an der Gesellschaft der:

-     junge Menschen nach Interessen und Talenten einsetzt,
-     Grundwehrdienern ermöglicht Zusatz-Qualifikationen zu erwerben,
-     und einen praktischen Nutzen für ihr späteres Leben bringt.

Weiters fordert die Junge ÖVP  die Einführung von 4 fixen Fertigkeits-Schwerpunkten :

  1. für sportliche Gesundheit und Ernährung. Neben der Förderung körperlicher Leistungsfähigkeit sollen dabei gesundheitliche Zielsetzungen im Mittelpunkt stehen und auch das Thema der Ernährung Beachtung finden.
  1. für Erste Hilfe. Alle Grundwehrdiener bekommen eine umfassende Grundausbildung in Erster Hilfe. So werden die Grundwehrdiener auch zu professionellen Helfern bei freiwilligen Rettungsorganisationen.
  1. für Katastrophenschutzausbildung. Alle Grundwehrdiener sollen eine Grundausbildung im Katastrophenschutz bekommen. Die Ausbildung soll auch für den späteren Einsatz bei freiwilligen Organisationen, wie etwa der Feuerwehr, angerechnet werden können.
  1. für Staatsbürgerschaftskunde und Wertevermittlung. Für alle Grundwehrdiener soll in der Zeit des Präsenzdienstes ein Unterricht in Staatsbürgerschaftskunde sowie eine Vermittlung der österreichischen Werte stattfinden

Für Rückfragen:
Junge ÖVP Salzburg – Landesobmann Asdin El Habbassi – Tel.: 0699/11240257

Keine Kommentare

Du kannst einen ersten Kommentar zu diesem Artikel abgeben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.